Verschiedene Burgen

Es gab: Wasserburgen, Hangburgen und Höhenburgen. Wasserburgen hatten den Vorteil, dass die Feinde nicht schnell über das Wasser kamen. Meistens hat man einfach Burgen gebaut, dann einen Graben ausgehoben und Wasser von einem nahen Fluss da hinein geleitet.
Hangburgen und Höhenburgen hatten den Vorteil, dass die Feinde nicht schnell den steilen Hang hoch kamen.

Die Ritterburg

Burgen waren meist auf Felsen errichtet. Die Türme waren sehr hoch. Der höchste Turm war der bis zu 30m hohe Bergfried. Er war die letzte Zuflucht für die Burgbewohner und hatte 5-8m dicke Mauern.
Im 11. Jahrhundert waren die Türme aus Holz und Stein. Im Bergfried gab es mehrere Stockwerke. Im 1. war ein Vorratsraum, im 2. ein Küchengeschoss, im 3. ein Ess-Saal und im 4. ein Wohnraum.
Der eigentliche Wohnraum des Burgherrn war der Palas.

In den Ställen gab es Pferde, Ziegen, Esel, Hühner und Vogelkäfige mit Tauben. Außerdem gab es Krüge, Truhen und Fässer darin. Fast alle Burgen hatten einen Kräutergarten. Manche Burgen besaßen einen Obst- und Gemüsegarten. Alle Burgen hatten Wasserzisternen, in denen Regenwasser gesammelt und Fische gehalten wurden. Da das Wasser aber nicht reichte, hatten manche Burgen einen Brunnen.
Carina und Ramona

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Die Einrichtung
Von den Kreuzzügen in das Heilige Land brachten die Ritter einen anderen Lebensstil mit. Viele neue Dinge brachten sie nach Hause. Die Bewohner bestaunten die Mitbringsel. Das waren orientalische Parfüms, Weihrauch, Perlen aus Arabien, Gold und Silber. Kostbare Teppiche hängte der Burgherr sich auch an die Wand als Wandschmuck, um Kahlheit und Kälte der Mauer zu dämpfen. Ansonsten lebten Burgbewohner eher bescheiden. Durch die Fenster kam die Winterkälte herein. Um die Kälte zu lindern, hängte man In Öl getränktes Papier in die Öffnungen. Reiche Burgherren leisteten sich Fensterläden. König Heinrich der 3., der König von England, hatte weißes Glas.
Nottingham Castle hatte besondere Stühle, nämlich aus Holz geschnitzte Faltstühle. Die gab es aber nur für Burgherren und Gäste.
Stephan und Fabian

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Zeichnungen:
Jens Müller